Baustelle
BÜRGERWACHE ▶ Baustelle - aktuelle Infos zum Renovierungsfortschritt

Neues von der Baustelle!

Die Bürgerwache wird in den nächsten Monaten renoviert und energetisch saniert. Dies bedeutet, dass es auch für Gäste der KaffeeWirtschaft, Besucher der Flohmärkte und Nutzer des Stadtteilzentrums Einschränkungen geben wird. An dieser Stelle werden Sie fortlaufend über die aktuellen Ereignisse in diesem Zusammenhang informiert.

Montag, 29.05.2017
Und wieder ein Flohmarkt nur mit »Büdchenzauber« wegen der Baustelle im Haus vor der Wache bewältigt. Aber richtig erfreut sind wir insbesondere über die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die die Ausnahmesituation auch beim letzten Flohmarkt mit viele Engagement, Eigenverantwortung und einer gewissen »Schwarmintelligenz« bewältigt haben. Ist doch schön, das wir nicht einen Flohmarkt haben ausfallen lassen müssen.

Und nun naht das »Ende des Büdchenzaubers«. Am heutigen Montag muss die »KaffeeWirtschaft« leider geschlossen bleiben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtteilzentrums räumen Tassen, Teller und die ganzen Ausrüstungsgegenstände wieder zurück in die Gasträume im Erdgeschoss der Wache. Damit findet das Provisorium mit Bierbude, Spül-, Laber und Verkaufshäuschen ein Ende. Macht sich sogar bei uns ein ganz wenig Wemut breit. Wenn alles gut geht, bewirten wir spätestens ab Mittwoche unsere Gäste wieder aus den Innenräumen des Hauses. Leider bleibt uns und den Nutzern der Bürgerwache das Gerüst und die »Palisadenverbretterung« noch längere Zeit erhalten.

Montag, 22. Mai 2017
»
Des einen Freud ist des anderen Leid«, sagt der Volksmund. Da ist was dran. Ein wenig ging es uns so am vergangenen Wochenende beim »Craft-Bier-Festival«.
Erst ein paar Tage vor dem Mega-Event fragte jemand der Organisatoren bei uns nach, wo den die Abwässer ihres Gebührenpflichtiges Klo in der Wache ?Toilettenwagens hin abgeleitet werden sollten. In unseren Keller? Auf dem Platz unter unseren Bierwagen bei den
»Bürgerbüdchen«? Beides sicher nicht. Mit Hinweis auf das Verkehrs-, Ordnungs- und Umweltamt konnten wir erstmal weiterhelfen. Am Freitag dann vor Ort wollten die »Erlebnismanager« die Abwasserleitungen ihrer Aborte in einen winzig kleinen Abfluss in unseren Garten ableiten. Das wäre sicher ein Erlebnis geworden. Aber Baustellen haben wir gerade genug. Nach etlichen Telefonaten gab es dann eine andere Lösung. Halbwegs wenigstens, denn natürlich waren auch unsere WC's im Haus für ihr »Geschäft« gefragt. Die sollten gleich in einen kommerziellen Betrieb verwandelt werden. Ein absolutes »No Go«. Zumal sich etliche Gruppen und Initiativen über das Wochenende im Zentrum eingemietet hatten. Geschäftstüchtige KlofrauenBeispielsweise die »Königlich Thailändische Botschaft«, die ihr jährliches »mobiles Konsulat« mit bis zu 200 Besuchern in der Wache ausrichtete. Die geschäftstüchtigen Toilettenfrauen konnten vor weiterem Ungemach von ihrem Vorhaben abgebracht werden. Irgendwie wurde dann doch alles gut und alle haben sich vertragen. Dafür haben unser MitarbeiterInnen der »KaffeeWirtschaft« an diesem Wochenende noch nie soviel Lob dafür bekommen, das wir Pfand auf unsere Gläser nehmen! Dafür gibt es am kommenden Samstag bei hoffentlich schönem Wetter wieder Kaffee und Kuchen zu erschwinglichen Preisen auf unserem Tausch- und Trödelmarkt.

Freitag, 12. Mai 2017
Soli-Banner zum letzten HeimspielSchon vor Wochen hatte Arminia angefragt, ob sie für ein Heimspiel ein Banner an das Gerüst hängen dürfen. Hat ein wenig gedauert, bis es eine Entscheidung vom Bauherrn gab. Aber jetzt, zum letzten Heimspiel der Saison, dürfen sie. Und wir haben dem in nachbarschaftlicher Solidarität und Kooperation gerne zugestimmt. Nach der etwas waghalsigen Hängeaktion kam dann auch eine nette Rückmeldung von der Alm: »Vielen Dank nochmal für Eure Unterstützung, Deine Hilfe und die unkomplizierte Kommunikation!«
Nur am Motto könnte noch gearbeitet werden. Denn dummerweise kommt ein Mitarbeiter gebürtig aus der Gegend von Braunschweig, dem Heimspielgegner am Sonntag. Macht aber nichts. Er drückt beide Augen zu und wünscht der Arminia beim »Heimendspiel«, dass sie die Kurve kriegen und doch noch den Abstieg vermeiden. Mehr lesen.

Donnerstag, 11. Mai 2017
Ausweichräume im Kirchenasyl der BI Bürgerwache e.V.Mittlerweile konnte und musste ein Teil der Gruppen und Veranstaltungen in unser »Kirchenasyl« am Johanniskirchplatz 5 umziehen. Für uns war es dann doch eine Menge Arbeit und Koordinationsaufwand, um die Räume so herzurichten, das sie den Ansprüchen und Wünschen der Nutzergruppen annähernd entsprechen. Aber immerhin, fast alle betroffenen Gruppen können sich dort weiter treffen und auch öffentliche Veranstaltungen müssen nicht ausfallen. Es waren fast keine Absagen nötig. Und es ist auch schön mitzubekommen, wie die unterschiedlichsten Nutzergruppen doch mit Toleranz und Verständnis auf die schwierige Situation durch die mittlerweile zweite Bauphase, die vor allem die Räumlichkeiten im Erdgeschoß betreffen, reagieren.

Freitag, 05. Mai 2017
Jetzt haben also unbekannte Künstlerinnen oder Künstler die Bretterwand vor der Wache als Kunstraum endeckt. War ja zu erwarten. Und sieht zugegebenermaßen auch besser aus. Auch wenn es wohl nicht ganz legal ist.Corinna Fischer im Gespräch mit Pit Clausen

Dienstag, 02. Mai 2017
Puhh - geschafft. Ein erfolgreicher Tausch- und Trödelmarkt mit engagierten und patenten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die im provisorisch geschaffenen »Büdchenzauber« den Verkauf von Kaffee und Kuchen ermöglichten und auch so mit Langmut und Ausdauer den Andrang der Besucher des Flohmarktes meisterten. Darauf können sie stolz sein.

Und danach die Nachtansichten bis spät in die Nacht. Das erste Mal, das die »Wache« als Ausstellungsort sich daran beteiligte. Mit musikalischer Begleitung und Ausstellungen im Saal und unterm Dach. Trotz Baustelle ein voller Erfolg. An die 800 Besucherinnen und Besucher erfreuten sich an den Ausstellungen im Stadtteilzentrum. Auch der OB war zugegen. Hier im Gespräch mit der ausstellenden Künstlerin Corinna Fischer.

Mittwoch, 26. April 2017
Mittlerweile ist fast das ganze Erdgeschoss zum Reich der Handwerker geworden. Aber unseren Tausch- und Trödelmarkt am Samstag, den 29.04.17, diesmal wieder mit Kaffee- und Kuchen, wird es trotzdem geben. Da der Kaffee- und Kuchenverkauf im Haus nicht möglich sein wird, werden wir dies vor dem Stadtteilzentrum aus den »Büdchen« organisieren. Und im Anschluss gibt es erstmalig und trotz der Baustelle zu den Nachtansichten Bilder von Corinna Fischer im Saal der Bürgewache zu bestaunen. Die Band ›Dummy‹ wird mit Coverstücken der britischen Trip-Hop-Band ›Portishead‹ die Ausstellung musikalisch begleiten. Hier die Pressemitteilung zum bervorstehenden Event.

Dienstag, 11. April 2017
Pünktlich zum Arminia Heimspiel geht unsere KaffeeWirtschafts-Außengastronomie mit einer vorübergehenden Baustellen-Notlösung an den Start. Noch haben wir keinen orginellen Namen für das Ensemble vor der verhüllten und verbretterten Bürgerwache gefunden. Im Angebot sind bisher »Bürgerbüdchen« oder »Triple-B«: für »Baustelle + Bockwurst + Bier«. Wir überlegen noch, aber ab heute gibt es bei guten Wetter wieder Kaffee, Bier und mehr.

Montag, 03. April 2017
Bierwagen, Spülcontainer und Lagerhütte sind geliefert. Die Gestattung vom Amt für Verkehr und Ordnungsamt ist erteilt. Es fehlen nur noch die Anschlüsse für Strom und Wasser. Wenn das Wetter besser wird, können wir mit unserer »Baustellen-Not-Gastronomie« der »KaffeeWirtschaft« starten.

Samstag, 01. April 2017Blumenrabatte umbaut
Die Bürgerwache ist inzwischen eingerüstet und wird mit einem Bauzaun versehen. Dies ist leider kein Aprilscherz, sondern der Auftakt für die heiße Phase der Sanierung. Innen wird schon seit Wochen dran gearbeitet. Aber - immerhin - alle Gruppen können sich weiter wie gewohnt im Stadtteilzentrum treffen. Oder auch jetzt noch Räume buchen. Wenn es wegen der Sanierungsarbeiten in der Bürgerwache nicht möglich ist, wir haben fußläufig für alle Ausweichräume in der Nähe des Zentrums gefunden und stellen sie zur Verfügung.

Freitag, 31. März 2017
Die »Wache« ist eingerüstet. Und dann gab es gleich einen Aufreger. Der Postkasten an der Bürgerwache war plötzlich weg. Nach einigen Protesten und Einsprüchen wurde schnell gehandelt und nun ist der Briefkasten wieder da. Selbst der Oberbürgermeister meldete sich zu Wort, wusste die NW zu berichten.

 

»Under Construction« - die Wache soll schöner werden

Die Bürgerwache wird renoviert und energetisch saniert. Zum Saisonstart bedeutet dies auch Einschränkungen für Gäste der KaffeeWirtschaft, Besucher der Flohmärkte und Nutzer des Stadtteilzentrums.

"Nötig ist das schon lange, deshalb begrüßen wir die Maßnahmen,“ sagt Ulrich Zucht, Mitarbeiter des Vereins Bürgerinitiative Bürgerwache. "Nur, dass es jetzt tatsächlich und vor allem mit so kurzem Vorlauf passiert, hat uns dann doch etwas überrascht und überrumpelt."
Die in drei Bauphasen aufgeteilten Maßnahmen des Immobilienservicebetriebs der Stadt (ISB) betreffen alle Arbeitsfelder und Räumlichkeiten des Hauses. Den Betrieb durchgehend aufrechtzuerhalten, sei eine riesige Aufgabe für den gemeinnützigen Verein: "Die Umbauten bringen uns personell, organisatorisch und finanziell an die Grenzen, aber dafür ist das Haus ab Mitte August definitiv schöner, wärmer und besser nutzbar."

Anfang März geht es auf den Dachböden des denkmalgeschützten Hauses los, sie werden isoliert. Ende März wird die Bürgerwache eingerüstet. Fenster werden lackiert, "aufgeglast" oder, um künftig Energie zu sparen, mit zusätzlichen Kastenfenstern versehen. Drinnen werden unter anderem Heizkörper getauscht und zeitgemäße Thermostate angebracht.
Außen erhält das Haus einen frischen, gelben Anstrich. Mitte August soll der Spuk vorbei und die Bürgerwache wieder uneingeschränkt nutzbar sein.

Bis dahin gilt es, einen reibungslosen Betrieb des Hauses jeweils dort zu ermöglichen, wo gerade nicht renoviert wird. Einschränkungen sind nicht zu vermeiden.
Sicher ist bereits, dass die KaffeeWirtschaft mit ihrer Außengastronomie zwischen Mitte März und Mitte Mai nur provisorisch, oder möglicherweise gar nicht betrieben werden kann.
Plätze für die Flohmärkte im März, April und Mai werden wohl ausschließlich gegen eine Standgebühr von 20 Euro vergeben, das Kaffee- und Kuchenbuffet muss an diesen drei Terminen leider ausfallen. Statt eines Stadtteilfestes im Sommer soll es ein Herbstfest geben, zur staubfreien "Wiedergeburt" des soziokulturellen Zentrums. Eine "Rebirthing-Party" - wenn alles überstanden ist. Alle Ehrenamtlichen des Vereins sammeln derzeit Ideen, wie sie Einschränkungen und Tücken im Bau-Alltag auffangen können. Auch den rund 100 Gruppen, die die Räume der Bürgerwache in der Bauzeit nutzen, gilt die besondere Aufmerksamkeit des Bürgerwachen-Teams: "Wir versuchen alles, um die Treffen der Gruppen weiter zu ermöglichen und die Einschränkungen so klein wie möglich zu halten." Im Einzelnen könne es Abstriche geben, was die Freiheit von Lärm oder auch das Catering betrifft. "Wir suchen aber Ausweichquartiere, um größere Belastungen für die Gruppen zu vermeiden und arbeiten gegenwärtig an Lösungen. Wir werden die Gruppen nach Kräften unterstützen."

Den besten Ausblick auf die Baustelle wird der sonnige Vorplatz der Bürgerwache bieten, der bis Mitte Mai entgegen aller Tradition nicht ständig bestuhlt werden kann. "Wir wünschen uns sehr, dass alle Freundinnen und Freunde sowie die Gäste der Bürgerwache in dieser unbequemen Zeit zu uns halten,“ sagt Wilfried Peterhanwahr vom Vorstand des Vereins. „Die Angebote der Bürgerwache mit ihren Kulturveranstaltungen, Flohmärkten und Festen, der Außengastronomie und dem Zentrum als Treff- und Kommunikationsort sind nicht selbstverständlich. Das Haus lebt vor allem von dem Engagement, der Toleranz und dem Zugehörigkeitsgefühl der Menschen, die die Bürgerwache als ein Stück Heimat empfinden. Ab August soll dann alles wieder rund laufen."